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Unsere Jugend (Heimat, Nr. 02 (77) 2005)
Michael Reinbold Im Jahre 1989 kam Michael aus
Moldavien nach Deutschland. Damals war er 11 Jahre alt. Jetzt wohnt Michael in Bad Nauheim. Seine Leidenschaft
ist Kickboxen. Vor kurzem wurde er Europameister in Maribor, Slovenien, in der Disziplin
L e i c h t k o n t a k t (Gewichtsklasse – 89 kg). Michael ist seit 2003 in der Nationalmannschaft.
Der 27-Jährige ist vielseitig talentiert: Michael studierte an der Uni Marburg (Fach: Pharmazie).
Zurzeit ist er Doktorand an der Marburger Universität. Aber in seiner freien Zeit beschäftigt er sich
ausschließlich mit dem Kickboxen. Michael trainiert in Schotokan-Club in Butzbach, wo er gleichzeitig als
Trainer ehrenamtlich tätig ist.
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Elvira Urmeew ist 14 Jahre alt und geht in die 10.Klasse des Gymnasium Roden-Kirchen in Köln. Nach
Deutschland kam sie im Alter von sechs Jahren (1996). Sie ist seit drei Jahren Klassensprecherin
und arbeitet als Redakteurin am Schuljahrbuch mit. Zu ihren Lieblingsfächern zählen Mathe und
Englisch und sie möchte die 11. Klasse im Ausland in Kanada verbringen. Auch wirkt sie seit 2
Jahren am Austauschprogramm ihrer Schule mit Wolgograd mit, sodass sie 2003 eine für sie sehr
prägende Reise nach Moskau und Wolgograd unternehmen können. Ihr Hobby ist das Tanzen. Sie
tanzt Modern in der Auftrittsformation und Gesellschaftstanz.
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Artem Schetnikow Seit 8 Jahren bin ich in Deutschland und seit einem Jahr in der “Grazia”. Ich schließe gerade meine
Ausbildung als Metallbauer ab und habe vor, zur Sozialp6auml;dagogik zu wechseln. Durch “Grazia”
habe ich entdeckt, dass ich tanzen kann. Ich bin Gott und der Gruppe dankbar, dass ich dieses Talent in mir
entwickeln kann.
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Robert Stiglitz Im Alter von 19 Jahren kam Robert 2001 nach Deutschland. Er ist ausgebildeter Sportlehrer – in
Russland (Region Krasnodar) absolvierte Robert die Sportfachschule. Schon in Russland konnte
Robert seine ersten Sporterfolge verzeichnen – er ist Russlands Sportmeister, außerdem errang er die
Meisterschaft von Südrussland. 2003 sicherte sich Robert den J u n i o r e n Weltmeisterschaftstitel
der IBF, den er auch dreimal verteidigen konnte. Jetzt bleibt der Gürtel des Weltmeisters
Robert für immer erhalten. Auch 2003 wechselt Robert in die IBF und erringt die IBF Intercontinental-
Meisterschaft, die er schon einmal verteidigte. Parallel zu seiner Boxkarriere studiert Robert an der
Sportakademie in der Region Krasnodar fern. Über sein Talent und seine Erfolge haben viele deutsche
Zeitungen berichtet. Robert konnte auch seine „beste Hälfte” finden, im Oktober letztes
Jahres fand die Hochzeit mit seiner Traumfrau statt. Anna – ist Profifriseurin, zusammen mit ihrer
Mutter eröffnete sie ihr eigener Frisiersalon. Als wir Robert gefragt haben, wovon er träumen würde, so
antwortete er eindeutig: „Ich will der Weltmeister in meiner Gewichtsklasse werden”.
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Katharina, Viktor Schmidt Im Alter von 15 Jahren kam Katharina aus Kasachstan nach Deutschland. Noch in Kasachstan absolvierte sie die Musikfachschule.
Katharinas Großeltern sind Kaukasus- und Krimdeutsche und ihre Eltern kamen nach Kasachstan
während der Kriegsjahren. In der Familie wurde deutsch gesprochen Schmidt und die Großmutter
beherrschte sogar Plattdeutsch, deswegen hatte auch Katharina keine Probleme mit der
Sprache. Katharina hat die Fachhochschulreife erworben, sie ist ausgebildete Bürokauffrau.
Ihre Ausbildung hat sie bei der Firma Ineltek Vertrieb gemacht. Nach der Lehre wurde sie
in derselben Firma angestellt, wo sie aus 400 Bewerbern ausgewählt wurde. Sie ist im Vertrieb
von elektronischen Bauteilen beschäftigt. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der
Markterweiterung in Osteuropa. Katharina nimmt sehr oft an internationalen Messen teil, die in
Moskau stattfinden. Zusammen mit ihrem Ehemann Viktor hat sie ein Haus gebaut: Wie man so sagt, sie
habe Wurzel in den Boden der historischen Heimat gefasst, denn nach Deutschland ist sie für immer
gekommen.
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Juliane Bär
1996 kam Juliane nach Deutschland aus der russischen Stadt Omsk. Ihr Vater ist Wolgadeutscher. Juliane
glaubt, dass sie nach Deutschland für immer gekommen ist. An der Uni Potsdam studiert sie Verwaltungswissenschaft
im 3. Semester. Juliane interessiert sich für Politik, mit großer Aufmerksamkeit verfolgt sie
alle politischen Ereignisse im Land. Sie mag Musik und Bücher, spielt Piano. Juliane sagte uns, dass
sie mit ihrer gesellschaftlichen Position, ihrem Studium und Leben die von den M a s s e n m e d i e n
vertretene Meinung, dass alle jungen Russlanddeutsche faul und kriminell seien, widerlege. Mit ihrer
zukünftigen Arbeit möchte sie etwas Nutzvolles für ihr Volk tun. Zusammen mit ihrem Mann Grigorij zieht sie ihr 3-
jähriges Töchterchen Isabel auf. In Kürze erwartet die junge Familie ihr zweites Kind. Aber Juliane und
Grigorij sind der Meinung, dass die Geburt des Kindes das Studium von Juliane nicht beeinflussen wird.
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Elena Dobrodij
Elena kommt aus Rowno (Ukraine). In Deutschland ist sie seit 05.05.99. In Rowno
absolvierte sie drei Semester an der Uni. In Deutschland musste Elena alles von vorne anfangen –
zunächst ein Deutschkurs, dann Abitur. Heute studiert sie BWL an der FU Berlin. Momentan ist
Elena im 3.Semester. Ihr Ziel besteht darin, das Studium zu Ende zu bringen und das Diplom zu
bekommen. Sie beherrscht russisch, ukrainisch und deutsch, kann auch polnisch. Sie zieht allen Sportarten
Volleyball vor.
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Natalia Schmidtgal
20 Jahre alt, seit 10 Jahren bin ich in Deutschland und in der Gruppe “Grazia”.
Ich mache gerade Abitur. Ich habe ganz viele Freunde, die fast alle aus der “Grazia” kommen.
Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich in der Gruppe sein darf.
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Ilja Rasch
Ilja ist deutscher Weltmeister in Tha-Kwan-Do in seiner Gruppe „BJugend” und in der Gewichtsgruppe von 53 bis 58 kg. Er
besitzt einen gr%uuml;nen Gürtel. Schon in Russland interessierte sich Ilja für Sport, zwei Jahre lang
machte er Kixboxing. In Deutschland trainiert er in dem Barmen JTV Verein in Wuppertal. Sein
Trainier ist der Tha-Kwan-Do-Kenner Witalij Kwaktun. Ilja interessiert sich außerdem für
Mathematik und nimmt Klavierstunden.
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Die Brüder Sergej und Alexander Tschernjawskich aus Ochsenfurt,
Andrej und Jakow Senger aus Nassau
Diese vier junge Männer sind Gewinner einer der Sambomeisterschaften von Deutschland. Sie
konnten sich als gute und perspektivische Sportler zeigen. Diese Sportart kann Jungs sehr viel im Leben geben,
weil der Kampf solche Eigenschaften wie C h a r a k t e r , Beharrlichkeit, Mut und Grцße d a r s t e l l t .
Andererseits ist es Unterhaltung und gesunde Lebensweise. Die höchsten Symbole des Heldenmutes bei dieser
Sportart werden diesen vier Sportler noch lange Freude bereiten. Denn diese Symbole erinnern Sergej, Alexander, Andrej
und Jakow an das Fest der Stдrke und des Mutes, an dem sie teilgenommen haben.
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