Сегодня: интеграция
события
политика
история
интеграция
молодежь
правовая защита
полезные советы
редакция
подписка
реклама








Chefredakteursvorwort


Der einzige Titel, den ich beanspruchen möchte, ist als Mama in meinem Familienkreis genannt zu werden, denn dieser "Titel" bestimmt das, was ich bin und wofür ich eintrete.

Meine Ideale wurden in einer armen und kinderreichen Familie geprägt. Das Geld war immer knapp, ich aber war reich an meinen Träumen und wurde ständig von der Liebe meiner Eltern umgeben. Meine Werte entstammten einer gesunden Familie und vollwertigen Kindheit. Die Opferbereitschaft der Eltern, die sie vollbrachten, um ihren sechs Kindern ein besseres Leben und eine bessere Bildung bieten zu können, bewundert mich noch heute: Sie verzichteten buchstäblich auf alles, damit wir eine glückliche Kindheit verleben konnten. Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, dann kann ich ihre Liebe und Wärme, die sie uns gegeben haben, immer noch deutlich spüren. Bis heute bin ich von der Kraft ihrer Liebe beeindruckt und muss zuweilen darüber nachdenken, woraus sie sie nur geschöpft haben! Und jetzt kann ich, als Mutter und Großmutter, verstehen, dass dieses Geheimnis in der Erziehung und Gegenliebe der Kinder liegt. Unsere Kinder, so denke ich, werden es nie über sich bringen können, ihre Eltern in die Altersheime einweisen, denn seit alters ist es bei uns üblich zusammenzuleben. Genau deswegen wird diese Trennung von zwei Generationen als eine Tragödie empfunden. Und mögen mir meine mütterlichen Emotionen verziehen werden, aber diesen Emotionen wohnt ein tiefer menschlicher Lebenssinn inne und dies kann nicht von den Politikern ignoriert werden.

Ich werfe hier keine Fragen über die Einhaltung von Menschenrechten, die Verfassungsausführung etc. auf. Das soll nach wie vor die Angelegenheit von Rechtsschutzorganisation bleiben... Ich vertrete einfach die Meinung, dass es keine Kraft gibt, die es vollbringen könnte, die Mutterliebe auszulöschen. Aus diesem Grunde demonstrieren sie, die 60- und 70-jährigen Mütter, zum allerersten Mal in ihrem Leben, um auf das Recht der Wiederzusammenführung mit ihren Kindern aufmerksam zu machen. Diese Frauen haben noch nicht alle Funken Hoffnung auf die Gerechtigkeit verloren.

Ist es dann möglich, dass der Schmerz der Mütter die Herzen von Politikern und der Öffentlichkeit Deutschlands völlig kalt lassen würde? Ist es möglich, dass der Schmerz der Mütter keinen Widerhall in den Seelen aller Menschen finden würde und sie nicht dazu bewegen würde, mit uns zusammen zu kämpfen, um das heilige Recht aller Eltern, mit ihren Kindern zusammenzuleben, durchzusetzen?!

Rosa Uhl



 
Heimat-Родина, 2005-2006

Дизайн:
www.sh-infodesign.de
Все права на материалы принадлежат редакции газеты "Heimat-Родина".
Перепечатка материалов только с письменного согласия редакции.
При согласии редакции, использование материала
возможно с обязательной гиперссылкой на www.zeitung-heimat.de и указанием автора.