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Integrationsbeauftragte aus NRW und Hessen vereinbaren verstärkte Zusammenarbeit bei der Integration der Spätaussiedler
Düsseldorf. Bei einem Treffen des Integrationsbeauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Thomas Kufen, mit dem Landesbeauftragten der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Rudolf Friedrich vereinbarten die Beauftragten der beiden Länder eine verstärkte Zusammenarbeit bei der Integration der Deutschen aus Russland. Bei dem Treffen im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf tauschten sich beide über ihre Pläne für die Zukunft in diesen Bereich aus.
Landesbeauftragter Friedrich zeigte sich erfreut darüber, dass mit dem Antritt der neuen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen unter Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers wieder ein angemessenes Interesse an den Belangen der Spätaussiedler gezeigt werde. "Rudolf Friedrich und ich sind uns einig, dass wir aufgrund des schweren Schicksals der Deutschen aus Russland eine moralische Verpflichtung haben, den Personenkreis der Spätaussiedler aufzunehmen und uns gemeinsam mit allen Kräften für eine schnelle und gelungene Integration einzusetzen", sagte Kufen.
Eine wesentliche Voraussetzung für den Integrationserfolg sei die Vermittlung von ausreichenden Sprachkenntnissen sowie berufliche Eingliederung der Deutschen aus Russland. Diese beiden Themenbereiche werden unter anderem im neuen Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Sprache kommen. Der Vorschlag des Integrationsbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen, eine gemeinsame Sitzung der Landesbeiräte für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen der beiden Länder anzuberaumen, wurde positiv aufgenommen.
"Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und wünsche Ihnen für Ihre Aufgaben in Hessen viel Erfolg" sagte Kufen zum Abschluss des Treffens.
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