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Bemerkenswertes aus dem "Focus"
Der "Focus ist ein Wochenmagazin wie der "Spiegel", während man aber den Spiegel als eher "links" bezeichnen kann, ist der Focus eher gemäßigt in der politischen Mitte.
Immer wieder aber kann man auch erstaunliches bei ihm lesen. So rechnet er in der Nummer 15 vom 10. April mit der "Multi-Kuti-Lüge", also mit der von den "Linken" verbreiteten Ansicht, dass in Zukunft Deutschland ein durch Einwanderung ein Vielvölkerstaat werden müsse.
Merkwürdig an dieser Ansicht ist, dass gerade Vertreter dieser Ansicht oft sehr scharf gegen die Einwanderung - nicht etwa von Türken, Arabern oder Sehwarzafrikanern waren, sondern gegen die Einwanderung (besser "Rückwanderung") von Auslands -deutschen, also von etwa von Oberschlesiern, Siebenbürger Sachsen und vor allem von Russlanddeutsehen. Die Aufnahme von Russlanddeutschen bezeichnete Herr Lafontaine, damals SPD, heute "Linkspartei", schon vor Jahren als "Deutschtümelei", Herr Maurer, der aus dem gleichen Lager kommt, erklärte, dass diese deutschen Einwanderer den Einheimischen die Arbeitsplätze wegnehmen würden (von den gleichzeitigen einwandernden Kosovo-Albanern sagte er das nicht) und Herr Pfeifer, damals SPD-Minister in Niedersachsen, war ebenfalls gegen die Zuwanderung von Russlanddeutschen, denn sie seinen doch nur "Stimmvieh für die CDU". Was für einen Aufschrei würde es aber geben, wenn man die eingebürgerten Türken als "Stimmvieh der Linken" bezeichnen würde!
Ein anderes Argument gegen die Rückwanderung von Volksdeutschen, besonders von Russlanddeutschen war und ist die angebliche große Kriminalität der russlanddeutschen Jugendlichen. Während die Kriminalität etwa von Türken oder Arabern weitgehend nur auf das "Versagen der Gesellschaft zurückgeführt wird und nicht einmal in so einem extremen Fall wie dem "berühmten" Mehmet zur Ausweisung führen darf, ist russlanddeutsche Kriminalität anscheinend ganz anders und viel strenger zu bewerten.
Nun ist natürlich klar, dass es unter den mehr als zwei Millionen Russlanddeutschen Kriminelle gibt. Mehrere Untersuchungen gerade in jüngster Zeit z.B. durch den Polizeipräsidenten aus Hamburg, dass die Kriminalität der Russlanddeutschen etwa der durchschnittlichen Kriminalität der Bevölkerung entspricht, sogar leicht darunter liegt. Der Eindruck hoher Kriminalität entsteht vielleicht dadurch, dass bei Roheitsdelikten (z.B. Körperverletzung und Raub, also bei Untaten, die "in der Zeitung kommen", die Zahl etwas höher als beim Durchschnitt ist. (siehe "Hamburger Abendblatt" vom 7.3. 2006). (Ein Grund dafür könnte sein, dass die Russlanddeutschen manchmal zur "Selbstjustiz" greifen, da sie in der ehemaligen UdSSR den Staat, vor allem die Polizei, nicht als "Freund und Helfer" erlebten sondern als oft korrupten Feind, ein weiterer Grund ist, dass in den Gefängnissen russlanddeutsche Straftäter, um sich der Gefängniswelt zu behaupten, oft sieh zu Gruppen, auch zusammen mit Ihre Landsleute zusammenschließen, wie das auch in der Sowjetunion üblich war und in Russland noch üblich ist.)
Auch darüber berichtet der Focus (S. 36 folgende) - und belegt, dass es nicht oft nicht gelingt, die eingewanderten Jugendlichen aus aller Welt zu integrieren - aber er belegt dann gerade am Beispiel der Russlanddeutschen, dass es auch anders geht! Die Stadt Lahr im Schwarzwald war lange ein "Problem - Ort" gewesen, gerade durch die Russlanddeutschen, Da die dortige kanadische Besatzung (12 000 Mann) abzogen und damit Wohnraum frei wurde, wurden viele Russlanddeutsche dorthin geschickt. Von 44 000 Einwohnern waren 10 000 Russlanddeutsche, dazu kamen noch 4000 Ausländer! Man nannte das Russlanddeutsche Viertel "Klein Kasachstan", die Russlanddeutschen fühlten sich isoliert und abgelehnt, waren oft arbeitslos, kapselten sich ab, sprachen meist nur Russisch miteinander, die Kriminalität nahm zu.
Heute liegt die Arbeitslosigkeit bei ihnen unter sieben Prozent, als unter dem Bundesdurchschnitt, auch die Prozentzahl der Sozialhilfeempfänger, genauso die Kriminalität! Dazu hat beigetragen, dass man schon im Kindergarten mit der Sprachförderung begann, dass in den Schulen Problemfälle betreut wurden und zwar vielfach durch russlanddeutsche Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen, wie etwa Hilde Beck (früher Juristin in Russland) oder Alexander Marker (früher russischer Meister im "Armdrücken"), der auch arbeitslos Jugendliche sportlich betreut. Heute sind russlanddeutsche Jugendliche in allen Schularten und Berufen" Russland -deutsche bauen sich Häuser, sind in den Vereinen tätig. Der Oberbürgermeister wird zitiert mit den Worten "Diese Leute wollen kämpfen. Sie wollen arbeiten und sie wollen nach oben". Und der Focus schreibt "Sie sind Einwanderer, die den Ehrgeiz entwickeln, dabei zu sein und sich nicht mit einer Opfer.- oder Täterrolle abfinden!" Schließlich bringt der Focus unter dem Titel "Von einem der auszog" ein Deutscher zu sein" einen reich illustrierten, sechs Seiten langen Bericht über eine russlanddeutsche Familie, die Familie Guckenheimer. Diese Familie (mit 5 Kindern, wie davon "Deutschländer", denn sie sind bereits in Deutschland geboren) bemüht sich geradezu rührend, eine deutsche "Vorzeigefamilie". Der Vater schlägt sich mit einem "Ein Euro- Job" durch und pflegt einen verwilderten Friedhof - sehr akkurat - "Wie es sich in Deutschland gehört", sagt er. Er ist mit sieben Helfern tätig als Vorarbeiter, man gab ihm sechs Monate Zeit, in fünf Wochen war er fertig. "Fehlschichten gibt es bei uns nicht, er herrscht Disziplin!" sagt er.
Der Focus (der mehrere hunderttausend Leser hat) hat damit sehr viel zum Verstehen der Russlanddeutschen beigetragen. Sie wollen gerne gute Deutsche sein. Aber jene Deutschen, die - vergiftet durch eine antideutsche Propaganda - ihr eigenes deutsches Volk und Land, ihren Staat hassen, die möchten natürlich diese Integration von Deutschen in Deutschland nicht, sie tun alles, um jede gesunde, vernünftige Entwicklung zu sabotieren. Sie sind der Gegner!
Götz Eberbach
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